KRISECHANCE_250-2„…Vielleicht stimmt es ja, was dieser Philosoph schon vor 2500 Jahren in die Worte fasste:

Das einzig Beständige ist der Wandel.

Mir fällt ein, was Frau S. einmal sagte. Sie erzählte mir, dass es im Chinesischen ein Schriftzeichen gebe, das zugleich „Krise“ und „Chance“ bedeute.

 Sie sprach davon, dass Veränderungen verarbeitet und in unsere Weltsicht und unser Handeln integriert werden müssen. Eine Weigerung, sich mit Veränderungen auseinanderzusetzen, führe unweigerlich zu einem Stillstand der persönlichen Entwicklung, weil diese Weigerung immer eine Abkehr von der Wirklichkeit beinhalte. Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass Veränderungen, wenn wir uns ihnen stellen, so auch immer unsere seelische und menschliche Weiterentwicklung fördern und vorantreiben. …“

Wandel als Krise und Chance

In dieser Sitzung gerät Anna ins Philosophieren und erfährt, dass Verhaltensauffälligkeiten von Kindern immer dann Ausdruck ihrer Überforderung sind, wenn sie Veränderungen bewältigen müssen.

Sie beginnt zu verstehen, dass Veränderungen der Motor für jede Entwicklung sind, die ohne sie nicht möglich ist.

Sie erkennt, wie wichtig es ist, sowohl die äußere als auch die innere Realität immer wieder zu überprüfen, um sich selbst immer wieder neu auszurichten und an die Veränderung anzupassen.