Willkommen auf meinem Blog

Mein großes Thema sind die besonderen Bedürfnisse von Kindern in Krisen.

Niemand ist gefeit vor Schicksalsschlägen, Katastrophen und großen Enttäuschungen.

Auch Kinder nicht.

In meinen Büchern und in meinem Blog gehe ich der Frage nach, wie wir Kinder sicher durch Krisen begleiten können.

Eine solche Herausforderung für die gesunde kindliche Entwicklung kann eine Elterntrennung sein.

Aber auch der Tod eines bedeutsamen Menschen, lebensbedrohliche Erkrankungen, psychische Einschränkungen der Eltern oder Geschwister, Sucht und häusliche Gewalt sowie Mobbing oder sexueller Missbrauch stellen einen Angriff auf die seelische Gesundheit von Kindern dar.

Ausgangspunkt für meine Auseinandersetzung mit den besonderen Bedürfnisse und der psychischen Situation von Kindern in familiären Krisen waren meine Beobachtungen, fachwissenschaftlichen Auseinandersetzungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit Elterntrennungen.

Durch meine Veröffentlichungen und meine jahrzehntelange Arbeit mit Trennungseltern zur Expertin geworden, habe ich erkannt, dass vieles von dem, was für Trennungskinder gilt, auch Eltern, pädagogischen Fachkräften und Kindern in anderen Krisen hilft. Denn letztlich haben wir es in allen Krisen mit der Gefahr einer kindlichen Überforderung zu tun, die wir mit dem entsprechenden, entwicklungspsychologischen Fachwissen, abwenden können.

Bedeutsame Veränderungen im familiären Alltag wachsen sich dann zu einer Krise oder einem Entwicklungstrauma aus, wenn Kinder sich die Geschehnisse mit ihren entwicklungsbedingten Bordmitteln zu erklären versuchen. Denn das führt dann zu fatalen Missverständnissen, wie beispielsweise dem, Schuld an der elterlichen Trennung oder gar am Tod eines Elternteils zu sein.

In der Beziehung zu ihren wichtigsten Bindungspersonen werden Kinder in ihrer Entwicklung  nach und nach, zunächst aus ihrem „autistischen Panzer“,später aus  ihren Größenphantasien, ihrem magischen Denken und ihrer Selbstunsicherheit „herausgelockt“ und kommen erst allmählich in der Realität an.

Realität bedeutet in diesem Fall: Ein realistisches, positives Selbstbild und ein realistisches Bild von der Welt.

Die Fähigkeit, sich selbst und die Welt realistisch sehen und angemessen handeln zu können, ist der Gradmesser für unsere seelische Gesundheit.

Die Bedeutung von Elternschaft und Kindheit unterliegen stetiger gesellschaftlicher Veränderung.

Geschichtlich betrachtet, gibt es den Begriff der Kindheit erst seit dem späten 19. Jahrhundert. Bis dahin waren Kinder Mitglieder der Familie, die entsprechend ihrer Möglichkeiten zum Überleben der Familie beitragen mussten.

Schon seit etwa vierzig Jahren haben sich Kinder zu einem sinnstiftenden Faktor (Thomas Ziehe) für ihre Eltern entwickelt. Die Gesundheit und der Erfolg Ihrer Kinder werten Eltern als Gradmesser für ihren Wert.  Kindliche Bedürfnisse und Rechte werden nicht nur ernstgenommen, sie führen häufig auch zu einer massiven Verunsicherung in der Elternrolle.

Dabei brauchen Kinder – alle Kinder – Eltern, die sich ihrer Rolle sicher sind. Eltern, die aus ihrer Verantwortung heraus auch Grenzen setzen, kindgerecht und authentisch kommunizieren – gerade und besonders in Krisen!

Grenzen und die Sicherheit in der Elternrolle entscheiden über die Qualität der Bindung, über  Zuverlässigkeit und Sicherheit, mit der Eltern die kindlichen Bedürfnisse altersangemessen befriedigen, und darüber, mit welchem Selbstvertrauen Kinder den Herausforderungen des Lebens begegnen können.

Auch pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita und Hort sind wichtige Begleiter:innen für Kinder in Krisen. Auch sie müssen wissen, welche besonderen Bedürfnisse Kinder dann haben. Gerade, wenn es verunsichernde Umstände und Veränderungen im Elternhaus gibt, vermitteln sie Sicherheit und Kontinuität.

Vor diesem Hintergrund versteht sich, warum ich mich mit meinen Büchern nicht nur an Eltern, sondern auch an pädagogische Fachkräfte und an betroffene Kinder selbst wende.

Ich hoffe, Ihr alle findet hier Impulse, Anregungen und Erkenntnisse, die die gesunde kindliche Entwicklung fördern!

Gerne könnt Ihr ein persönliches Beratungsgespräch buchen oder einfach und für alle anderen Leserser:innen unsichtbar Kontakt zu mir aufnehmen.

Ich freue mich auf Euch!

Eure 

Ute Steffens, Dipl.Päd.

UTE STEFFENS

Hallo, mein Name ist Ute Steffens. Ich bin Erziehungswissenschaftlerin mit einer gestalttherapeutischen Zusatzausbildung, Autorin, Bloggerin, Referentin und Expertin für die  psychische Situation von Trennungskindern.

Viele Jahre habe ich mit Menschen in Trennungssituationen gearbeitet, bevor ich als Lehrerin in der Ausbildung von Erzieherinnen tätig war.

Angefangen hat mein Werdegang als Expertin und Autorin damit, dass ich  während meiner Beeratungsarbeit Jahre lang Fallbeispiele aus Gesprächen mit Betroffenen gesammelt und verfremdet habe, um sie schließlich in einem Manuskript auszuwerten und interessierten Menschen zur Verfügung zu stellen.

Inzwischen gibt es neben diesem Elternratgeber

auch ein Fachbuch für pädagogische Fachkräfte

https://www.herder.de/kindergarten-paedagogik/shop/p1/78187-trennungskinder-begleiten-kartonierte-ausgabe/

und ein Bilderbuch für Kinder und Erwachsene

https://www.carlsen.de/hardcover/jakob-kann-zaubern/978-3-551-52256-6

Auch zu diesen Büchern könnt Ihr über das Kontaktformular Fragen stellen und sehr gerne auch Rückmeldungen geben.

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Ute Steffens Bücher

Jakob geht als Zauberer auf den Fasching im Kindergarten. Auf dem Heimweg mit seiner Schwester Nina kommt es ihm so vor, als könne er wirklich zaubern – die Ampel, die Schiebetüren, die Bahnschranken, alles kann er beeinflussen! Jakob freut sich über seine Zauberkräfte. Zu Hause ist die Stimmung nicht ganz so ausgelassen. Papa hat Jakobs Teddy nämlich gewaschen, sodass dieser gar nicht mehr flauschig ist. Jakob wünscht sich Papa ganz weit weg.

Als die Eltern beim Abendessen den Kindern erzählen, dass sie sich trennen und Papa wegzieht, fühlt sich Jakob gar nicht wohl. Ohne Papa wird es ganz komisch zu Hause. Hat er die Trennung etwa herbeigezaubert?

In ihrem Buch zeigt die Erziehungswissenschaftlerin und Therapeutin Ute Steffens anhand vieler Fallbeispiele aus ihrer Arbeit mit Betroffenen Lösungen für typische Konflikte nach einer Elterntrennung auf. Das Ende der Elternbeziehung muss nicht das Ende einer glücklichen Kindheit bedeuten.

In dieser Lebenskrise ist es die zentrale Aufgabe von Eltern, möglichst authentisch zu sein und die Konflikte zwischen den Erwachsenen klar von ihrer Beziehung zum Kind zu trennen. Wenn das gelingt, bleibt die Bindung zu beiden Elternteilen intakt.

Wie können pädagogische Fachkräfte Kinder in der konflikthaften Zeit einer Elterntrennung wirkungsvoll unterstützen?

Hierzu liefert die Autorin neben entwicklungspsychologischen Informationen über die besonderen Bedürfnisse und Konflikte von Trennungskindern konkrete Anregungen für den Umgang mit Kindern und Eltern in Krippe, Kita, Hort und Grundschule.

Leider kommt bei einer Trennung die Perspektive der Kinder noch immer viel zu kurz.
Hier füllt dieses Buch von Ute Steffens eine Lücke. Ein ganz wichtiger Beitrag, der Eltern Mut macht, die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder in dieser schwierigen Situation nicht aus den Augen zu verlieren.

Rezensionen

Jakob kann zaubern

[...] Die Geschichte befasst sich sehr sensibel und fantasievoll mit den Ängsten von Trennungskindern und ist zum Vorlesen sehr zu empfehlen.

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